Immer mehr Menschen, die sich um freilebende, herrenlose Katzen kümmern, wenden sich hilfesuchend an die Tierschutzvereine, da sie mit der wachsenden Anzahl der zu versorgenden Tiere – vor allem finanziell - überfordert sind. Menschen, die neben ihren eigenen Tieren Futter- und Schlafplätze für die Heimatlosen eingerichtet haben und sich liebevoll um diese kümmern. Eine Katze hat im Schnitt zweimal im Jahr mehrere Junge und wenn hier nicht regulierend eingegriffen - sprich kastriert - wird, dann erhöht sich die Anzahl der Tiere in kürzester Zeit drastisch. Leider melden sich viele erst sehr spät bei uns, d.h. wenn die Population bereits auf über 10 Katzen angestiegen ist. Dann wird es immer schwieriger, dies zu finanzieren. Auch der Tierschutzverein Hallertau u. U. e.V. ist gerne bereit, zu helfen, die finanziellen Möglichkeiten sind hier aber sehr schnell erschöpft.
Erschwerend kommt hinzu, dass viele, vor allem die Katzenwelpen, krank, verschnupft, verfloht und verwurmt sind. Dank guter tierärztlicher Betreuung und liebevoller Pflege können viele von ihnen gesund gepflegt und einige sogar gut vermittelt werden. Die Kehrseite der Medaille allerdings ist immer noch die hohe Sterberate bei den kleinen Kätzchen, welche trotz aller tierärztlichen Bemühungen und liebevoller Pflege nicht mehr gerettet werden können. Darum ist das Kastrieren so wichtig!
Leider können die Vereine – besonders die ohne Tierheim – die Flut an Katzen oft nicht mehr bewältigen, weil einfach die Unterbringungsmöglichkeiten fehlen und können daher nur im Rahmen ihrer Möglichkeiten helfen. Erwachsene, freilebende Katzen sind mit Menschen oft nur bedingt sozialisiert und an ihr Leben in Freiheit gewöhnt, deshalb wäre es eine Qual für diese Tiere, sie einzusperren. Nach der Kastration werden die Katzen daher wieder an ihre angestammten Plätze zurückgebracht. Hier ist in jedem Fall Eigeninitiative gefragt! Nicht erst warten, bis sich der Katzenbestand so vergrößert hat, dass man den Überblick verliert oder die Nachbarn sich beschweren. Rechtlich ist die Sache schwierig. Geht man nach dem BGB, so sind diejenigen die Besitzer der Katzen, die sie länger als 3 Wochen regelmäßig füttern, d.h. sie sind auch voll für diese Tiere verantwortlich. Allerdings können sich dies die wenigsten Menschen leisten und alleine schon die Bereitschaft, sich um die zu kümmern, die keiner haben will, ist sehr ehrenwert. Daher ist es notwendig, diese Bemühungen finanziell zu unterstützen!
Wir wollen und werden helfen.
Aus diesem Grund sind wir auf Spenden angewiesen, denn ohne Geld geht’s eben leider nicht.
Darum heute hier meine große Bitte an Sie: Spenden Sie oder bitten Sie um Spenden für herrenlose Katzen! Nur die konsequente Kastration kann helfen, das Leid zu verringern.
Spenden bitte unter dem
Kennwort: Katzenkastration
auf unser Vereinskonto - DANKE!
Im Namen der Tiere bedanken wir uns für Ihre Spende
Tierschutzverein Hallertau u. U. e. V.
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